RWenergy rüstet rund 25.000 Wechselrichter um

RWenergy hat für das Bayernwerk ca. 18.300 Wechselrichter im Netzcenter Regen und rund 5.400 Wechselrichter im Netzcenter Vilshofen umgerüstet. Bei den Stadtwerken Vilshofen kamen weitere 1.400 Wechselrichter hinzu. Bisher waren die meisten Wechselrichter so eingestellt, dass sie sich beim Erreichen einer Netzfrequenz von 50,2 Hz vom Stromnetz trennten. Diese fest eingestellte Abschaltfrequenz wurde ursprünglich festgelegt, um ein Stromüberangebot und damit Instabilitäten im Stromnetz zu verhindern. Durch die steigende Zahl an dezentralen Stromerzeugungsanlagen drohte dieser Schutzmechanismus jedoch zum Problem zu werden: Trennen sich alle Anlagen gleichzeitig vom Netz, kann eine Leistungslücke entstehen, die im schlimmsten Fall zu einem großflächigen Netzausfall führt. Nach der sogenannten „Systemstabilitätsverordnung“ müssen sich Wechselrichter zukünftig schrittweise vom Netz trennen, damit eine solche Leistungslücke nicht auftreten kann.

Dafür koordinierten die Verteilnetzbetreiber die Umstellung aller betroffenen Wechselrichter. Diese schalten dann entweder erst bei einer etwas höheren Frequenz ab oder reduzieren beim Überschreiten der 50,2 Hz ihre Leistung. Die Elektrofachkräfte von RWenergy sind gemäß der entsprechenden DINVerordnung qualifiziert, von den Herstellern in der Umrüstung der Wechselrichter geschult und im Installateurverzeichnis eines deutschen Stromnetzbetreibers eingetragen.


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