LED-Beleuchtung für Tennishalle – Spiel, Satz und Sieg

Erfolgreichen Tennispartien des TC Rot-Weiß Cham steht in Sachen Beleuchtung nun nichts mehr im Wege. RWenergy realisierte in der Dreifachhalle eine anspruchsvolle und energiesparende LED-Beleuchtung.

Zwei Anforderungen stellte der Tennisverein an die Erneuerung seiner Lichttechnik. Zum einen sollte sie gemäß des Programms für Klimaschutzinvestitionen u. a. in Sportstätten förderfähig sein. Zum anderen musste die geforderte Beleuchtungsklasse für das regionale Wettbewerbsniveau erreicht werden.

Mit RWenergy bekam der Verein einen geeigneten Partner für beide Belange an die Seite. Seit 2016 plant und realisiert das Unternehmen moderne Beleuchtungskonzepte für Industrie und Gewerbe. So konnte der Tennisclub nicht nur auf ein geeignetes Konzept und eine solide Umsetzung vertrauen, sondern auch auf die Unterstützung bei der Antragsstellung für die Förderung setzen.

Mehr Licht trotz geringerem Energieverbauch

Das neue Beleuchtungskonzept sah den Austausch der alten Leuchtstoffröhren durch hocheffiziente LED-Technik vor. Dabei wurden die 120 alten Pendelleuchten mit je drei nebeneinanderliegenden Lampen durch 120 LED-Leuchten mit je einer Lampe ersetzt.

Mittelfristig profitiert der TC Rot-Weiß durch den niedrigeren Energieverbrauch der LEDs auch finanziell. Jährlich können knapp 22.000 Kilowattstunden, das sind 72 Prozent des Stromverbrauchs der Altanlage, eingespart werden. Entsprechend sinkt auch der CO2-Ausstoß um knapp 13 Tonnen im Jahr. Das für die Förderung vorausgesetzte CO2-Minderungspotenzial von 50 Prozent wird damit leicht erreicht.

Trotz niedrigerem Energie- und CO2-Verbrauch schafft die neue Beleuchtung eine mehr als doppelte Beleuchtungsstärke. Auch internationale Tennisbegegnungen könnten nun in der Dreifachhalle durchgeführt werden. Im Schnitt wird das Spielfeld jetzt mit 660 Lux beleuchtet. Vorher waren es lediglich 250 Lux. Die Spieler brauchen jedoch keine Angst zu haben, geblendet zu werden. Um den Blendfaktor durch einzelne Lichtpunkte zu minimieren, wurden die Lampen mit gefrostetem Plexiglas versehen und im 30-Grad-Winkel ausgerichtet.

Moderne Licht-Steuerung

Etwa drei Wochen dauerte der Austausch der Leuchten. Gleichzeitig wurde auch eine Tageslicht- und Präsenzsteuerung eingerichtet. Sie ermöglicht es, die Lichtstärke manuell oder automatisch an die jeweilige Nutzung bzw. die Umgebungshelligkeit anzupassen oder Einzellampen zu steuern. Auch das war eine Bedingung für die staatliche Zuwendung zu der neuen Beleuchtungsanlage.


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